Rohstoffabsicherung unter REACH




Rohstoffe unter REACH


Die Absicherung der Rohstoffbasis wird eine wesentliche Aufgabe der chemischen Industrie und ihrer weiterverarbeitenden Kunden sein.

Spezialchemikalienhersteller benötigen Basischemikalien für ihre Synthesen und Formulierer setzen Spezialchemikalien zur Weiterverarbeitung ein. Sie benötigen nicht nur Rohstoffe, deren Verfügbarkeit in einigen Fällen mit einem Fragezeichen versehen sein wird, sie müssen auch darauf achten, dass ihr Lieferant in seine Registrierung die Verwendung aufgenommen hat und dass die Verwendungsbedingungen ohne Probleme eingehalten werden können.

Ein wichtiger Aspekt ist, wo der Ursprung des zugekauften Rohstoffs ist. Importeure unterliegen den gleichen Pflichten wie ein Hersteller in der Europäischen Union, d.h. in vielen Fällen muss der Importeur die Chemikalie registrieren, was nicht unerhebliche Kosten verursachen kann und mit einigem Arbeitsaufwand verbunden ist.


Rohstoffabsicherung


Vergleichsweise unproblematisch ist, wenn die Chemikalie im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR; 27 EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein) hergestellt worden ist. Ähnlich günstig verhält es sich, wenn Sie von einem kompetenten Importhändler Ihre Rohstoffe erhalten und dieser Ihnen zusichert, die entsprechenden Stoffe zu registrieren - oder dieses inzwischen erledigt hat. Eine weitere Möglichkeit besteht, dass der Nicht-EWR Hersteller einen "Only Representative" (Alleinvertreter) benennt.

Sollten Sie selbst importieren, bedeutet REACH für Sie wesentlich mehr Verantwortung und Arbeit. Je nach Tonnage und der Art der importierten Chemikalie können Sie aber vielleicht von einigen REACH-Aufgaben befreit sein.

Ein wesentlicher Aspekt - insbesondere bei Importen - ist, dass Sie wissen müssen, was Sie importieren; denn ohne Kenntnis der genauen Zusammensetzung mit allen wesentlichen Nebenkomponenten können Sie eine Registrierung nicht durchführen.


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